Die 42. Jahrestagung der European Society of Human Reproduction and Embryology (ESHRE), die vom 5. bis 8. Juli 2026 in London stattfand, brachte Fachleute aus aller Welt zusammen, um Fortschritte in der Reproduktionsmedizin zu diskutieren.
Zu den von ESHRE hervorgehobenen Ergebnissen gehörten vorläufige Daten des European IVF-monitoring Consortium: Im Jahr 2020 erfolgte in Europa bei fast drei von fünf IVF- und ICSI-Behandlungen ein Single-Embryo-Transfer. Damit sollen Mehrlingsschwangerschaften reduziert und gleichzeitig gute reproduktive Ergebnisse erzielt werden.
Erhaltung der Fruchtbarkeit
Eine weitere Analyse von mehr als zehn Jahren nationaler Registerdaten zur elektiven Kryokonservierung von Eizellen unterstrich die Bedeutung des Alters zum Zeitpunkt der Behandlung. Das Alter bei der Vitrifikation bleibt ein wichtiger Faktor für die spätere reproduktive Perspektive.
Zugang zur Behandlung
ESHRE stellte außerdem eine internationale Studie vor, nach der eine Halbierung der von Patienten selbst getragenen Kosten für Kinderwunschbehandlungen mit einer 2,67-fachen Zunahme der durch assistierte Reproduktion erzielten Geburten verbunden war.
Quelle: European Society of Human Reproduction and Embryology (ESHRE), Juli 2026.

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