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Geburtshilfe

Präeklampsie: Neues Vorhersagemodell im ersten Trimester verbessert Früherkennung um 92 %

April 2025 | 5 Min. Lesezeit
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Präeklampsie ist nach wie vor eine der Hauptursachen für mütterliche und perinatale Morbidität und Mortalität weltweit. Eine frühzeitige Erkennung, idealerweise im ersten Trimester, ermöglicht präventive Maßnahmen, die ihre Häufigkeit und Schwere deutlich reduzieren.

Eine europäische Multicenter-Studie in BJOG hat einen neuen Vorhersagealgorithmus validiert, der biochemische Marker — PAPP-A und PlGF — mit Ultraschallparametern wie dem Pulsatilitätsindex der Uterinarterien und dem mittleren arteriellen Druck kombiniert.

Studienergebnisse

Der Algorithmus wurde bei mehr als 12.000 Schwangeren aus neun europäischen Ländern evaluiert und zeigte eine Erkennungsrate von 92 % für früh einsetzende Präeklampsie (vor der 34. Woche) bei einer Falsch-positiv-Rate von 10 %. Die Gabe niedrig dosierter Acetylsalicylsäure vor der 16. Woche reduziert laut der ASPRE-Studie die Häufigkeit früher Präeklampsie um bis zu 62 %.

Klinische Bedeutung

Bei Badagine führen wir im Rahmen unseres Ultraschalls in der 11.–14. Woche ein kombiniertes Ersttrimester-Screening für Präeklampsie durch. Bei Fragen oder zur Vereinbarung eines Facharzttermins kontaktieren Sie uns gerne.

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