Auf der ESHRE 2026 wurden Daten zu kumulativen Ergebnissen von IVF-Zyklen mit Einzel-Embryotransfer vorgestellt. Ziel ist es, gute kumulative Lebendgeburtenraten zu erreichen und gleichzeitig die Notwendigkeit eines Transfers mehrerer Embryonen zu verringern.
Der Ansatz entspricht einer stärkeren Ausrichtung auf Sicherheit, da der Transfer eines Embryos das Risiko einer Mehrlingsschwangerschaft reduziert. Die Ergebnisse müssen im Zusammenhang mit Alter, ovarieller Reserve, Embryoqualität und Behandlungsmerkmalen betrachtet werden.
Ein Perspektivwechsel
Kongressdaten ersetzen keine individuelle ärztliche Beurteilung und bedeuten nicht, dass eine Strategie für alle geeignet ist. Sie zeigen jedoch den Trend, das kumulative Ergebnis pro Patientin zu optimieren, statt möglichst viele Embryonen in einem einzigen Versuch zu übertragen.
Quelle: ESHRE / Focus on Reproduction, Juli 2026.

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