Die Hysteroskopie entwickelt sich mit immer schonenderen Verfahren zur Diagnose und Behandlung von Veränderungen in der Gebärmutterhöhle weiter. Im Juni 2026 gab das Hospital Quirónsalud Huelva die Eröffnung einer Einheit für fortschrittliche Hysteroskopie bekannt, die eine intrauterine Gewebeentfernung bei Myomen, Endometriumpolypen, ausgewählten Fehlbildungen und verbliebenem Schwangerschaftsgewebe ermöglicht.
Das Verfahren erlaubt den Zugang zur Gebärmutterhöhle ohne vorherige Zervixdilatation und kann geeignete Läsionen präzise ohne elektrische Energie entfernen. Ziel sind weniger Blutungen, Beschwerden und Endometriumverletzungen sowie ambulante Behandlungen bei geeigneten Patientinnen.
Welche Vorteile sind möglich?
Eine geringere Belastung der Gebärmutterschleimhaut kann insbesondere für Frauen mit Kinderwunsch relevant sein. Die Indikation hängt immer von Art, Größe und Lage der Läsion sowie von der individuellen gynäkologischen Beurteilung ab.
Der Trend zu schonenderen Eingriffen
Die Hysteroskopie entwickelt sich weiter, um immer mehr intrauterine Erkrankungen mit präzisen Verfahren und schneller Erholung behandeln zu können. Die Innovationen ersetzen jedoch nicht die ärztliche Beurteilung: Die geeignete Methode muss individuell ausgewählt werden.
Quelle: Hospital Quirónsalud Huelva, 23. Juni 2026.

Español
English
Français
Deutsch
Русский